Lange Nacht der Gitarren
Mitwirkende:
hackbrett4, Klara Grillenberger, Eva Maria Ahammer, Duo Dämmerung, Oliver Jungbauer, Duo Giusto-Alvarado, Ensemble LomesToral, MACUBAJA
In Kooperation mit dem Keltenmuseum Hallein
Die Lange Nacht der Gitarren gehört seit Jahren zu den absoluten Highlights des Internationalen Gitarrenfestivals Hallein. Der künstlerische Austausch zwischen unterschiedlichen musikalischen Generationen und die Vielfalt an Stilrichtungen versprechen ein beeindruckend-unvergessliches Erlebnis.
Einzelticket:
Festivalpass:
Teil I – 18:00 Uhr
Hackbrett 4 (Annika Ebel, Lisa Ebel, Maria Eisner, Johanna Kadner – Hackbrett)
Klara Grillenberger – Gitarre
Eva Maria Ahammer – Gitarre
Teil II – 19:30 Uhr
Duo Dämmerung (Zihao Wang – Saxophon, Roberto Zadra – Gitarre)
Oliver Jungbauer – Gitarre
Duo Giusto-Alvarado (Barbara Giusto – Gitarre, Danilo Alvarado – Gitarre)
Teil III – 21:00 Uhr (ab 21:00 Uhr gibt es das Late Night-Ticket für 10 €)
Ensemble LomesToral (Hannah Lomes – Violine/Klavier/Gesang, Kevin Lomes – Vihuela mexicana/Gesang, Victor Toral – Gitarre)
MACUBAJA (Marieta Veliz Delgado – Gitarre/Gesang, Heli Punzenberger – Gitarre/Gesang)
hackbrett ⁴
Annika Ebel, Lisa Ebel, Maria Eisner, Johanna Kadner
Das Hackbrettquartett Hackbrett 4 kommt aus Eggstätt im Chiemgau in Oberbayern. Durch die örtliche Nähe der Wohnorte sowie die gemeinsame Freude am Hackbrettspielen kennen sich die Musikerinnen von Kindesalter an und haben einander immer wieder bei früheren Teilnahmen am Wettbewerb „Jugend Musiziert“ bei den separaten Darbietungen gelauscht.
Als im Jahr 2025 bei „Jugend Musiziert“ der Ensemblewettbewerb erneut anstand, haben sie sich als Quartett zusammengeschlossen und gemeinsam mit ihren Lehrern ein Programm dafür vorbereitet.
Bereits beim Preisträgerkonzert des Landeswettbewerbs in Augsburg wurde das Ensemble mit einem „Sparkassen-Sonderpreis“ ausgezeichnet.
Beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ in Wuppertal errang das Ensemble schließlich einen 1. Bundespreis. Es folgte die Einladung zum Preisträgerkonzert und ein Interview des WDR.
Nach dem Wettbewerb stand für Hackbrett 4 fest, dass es weiterhin als Ensemble bestehen bleiben wird. So hat es bereits in seinem Heimatdorf Eggstätt ein Dank-Konzert für das Sponsoring der Gemeinde gespielt. Weitere Konzertanfragen im Landkreis Rosenheim folgten.
Klara Grillenberger
Die 17-jährige Gitarristin stammt aus Naarn im Machlande, Oberösterreich, sie besucht den musischen Zweig am BORG Perg.
Seit 2016 erhält sie Gitarrenunterricht an der Landesmusikschule Perg bei Manfred Haslhofer, im Jahr 2025 zusätzlich bei Christian Haimel (Landesmusikschule St. Martin im Mühlkreis).
Seit 2018 besucht sie die Juniorakademie für Begabtenförderung des Oberösterreichischen Landesmusikschulwerks und seit 2024 die Akademie für Begabtenförderung an der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz. 2024 wurde ihr das „Dr. Josef-Ratzenböck Stipendium“ verliehen. Ab Herbst 2026 studiert sie an der Anton-Bruckner-Privatuniversität bei Diamond Campbell.
Klara Grillenberger kann bereits zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbserfolge vorweisen:
„Prima la musica“: 1. Preise in den Jahren 2020, 2022, 2024 (mit Auszeichnung), 2026 (Bundessiegerin, Gold);
- Preise beim „Guitar Styria Wettbewerb“ in Graz, „Alirio Diaz Wettbewerb“ in Rust und „Alvaro Company Wettbewerb“ in Florenz;
- Preis bei „VelEspaña“ in Slowenien, ESTA-Preis für „die beste österreichische Gitarristin“ beim „Guitar Styria Wettbewerb“ in Graz, 2026;
- Preis & EGTA Sonderpreis bei „Andres Segovia Wettbewerb“ (Monheim am Rhein), sehr guter Erfolg beim „Anna Amalia Wettbewerb“ (Weimar), Finalistin bei den „Gitarrenfestspielen Nürtingen“; weitere Teilnahmen in Brünn und Wien.
Ihre musikalische Ausbildung vertieft sie kontinuierlich durch die Teilnahme an zahlreichen Masterclasses bei namhaften Gitarristen wie Petr Saidl, Francesco Moccia, Eliot Fisk und Martin Schwarz. Außerdem durfte sie bereits bei „Stars of the Future“ in Wien Konzerterfahrungen sammeln.
Mit großer Leidenschaft und Begeisterung erweckt Klara Grillenberger die klassische Gitarre zum Leben, wobei ihr Stücke des spanischen und iberoamerikanischen Raumes besonders ans Herz gewachsen sind.
Eva Maria Ahammer
ist 20 Jahre alt und hat bereits mit fünf Jahren eine Begeisterung für die Gitarre entwickelt. Nachdem sie acht Jahre lang privaten Unterricht erhielt, wechselte sie für fünf weitere Jahre an die Landesmusikschule Gmunden zu Manos Anastasakis. Seit dem Wintersemester 2024 studiert die Gitarristin nun bei Universitätsprofessor Jorgos Panetsos an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien im Bachelor sowohl Konzertfach als auch Instrumental- und Gesangspädagogik.
Im Laufe der Jahre durfte sie Erfahrungen bei verschiedensten Wettbewerben sammeln. Bei dem Jugendwettbewerb „Prima la Musica“ wurde sie 2022 in der Gruppe III+ und 2026 in der Gruppe IV+ Landes- sowie Bundessiegerin. Außerdem bekam sie das „Dr. Joseph Ratzenböck-Stipendium“, den „Kiwanis Kunstpreis“ und den „Rotary Music Award“ verliehen.
DUO Dämmerung
Das Duo Dämmerung vereint Saxophon und Gitarre in einer einzigartigen Kammermusikformation und bietet raffinierte Interpretationen und eine zeitgenössische, expressive Klangwelt, die sowohl intim als auch dynamisch und auffallend originell ist.
Seit seiner Gründung hat das Duo es sich zur Aufgabe gemacht, Zuhörer mit Musik verschiedenster Stilrichtungen zu berühren und zu inspirieren.
Gelobt für ihre Virtuosität, Sensibilität und musikalische Neugier bringen Wang-Zadra eine frische Stimme in die moderne Kammermusik. 2021 erhielten sie das Stipendium „Junge Kunst und Neue Wege“. Ihre Debüt-CD „Incantation“ wurde 2025 vom Label ARS Produktion veröffentlicht.
Mit Auftritten in ganz Europa und mit der Unterstützung von „Yehudi Menuhin Live Music Now München“ erweitert das Duo Dämmerung weiterhin die Grenzen dieser ungewöhnlichen, aber kraftvollen künstlerischen Konstellation.
„Für Jazzfans und Liebhaber zeitgenössischer Kammermusik, die nach neuen Hörerfahrungen suchen, ist dieses Album eine Empfehlung. Zadras Gitarrenspiel vereint technische Präzision mit einer klanglichen Finesse, die immer wieder aufhorchen lässt. Wangs variabler Saxophonklang, der Schattierungen zwischen hauchzartem Flüstern und Leidenschaft meistert, ist bemerkenswert – klar, aber auch aufgeraut, wenn die Musik es verlangt.“ Stefan Pieper, Das Jazzportal
Zihao Wang
wurde in Shaoyang, China, geboren und begann im Alter von 13 Jahren mit dem Saxophonspiel. 2015 nahm er sein Bachelor-Studium am Conservatory of Music Wuhan bei Jiaxuan Zhang auf, wo er auch als Leiter und 1. Altsaxophonist des Saxophonensembles tätig war. 2019 setzte er sein Master-Studium bei Koryun Asatryan an der Hochschule für Musik und Theater München fort, das er 2022 mit der Note 1,0 (Sehr Gut) abschloss. Anschließend begann er ein Aufbaustudium bei Prof. Lutz Koppetsch an der Hochschule für Musik Würzburg.
Seine künstlerische Tätigkeit führte ihn auf Konzertbühnen in China, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Von 2023 bis 2025 war er Mitglied des Polizeiorchesters Bayern. Im Jahr 2025 erschien die Debüt-CD „Incantation“ des Duos Wang-Zadra mit Werken für Gitarre und Saxophon.
Zihao Wang ist Stipendiat des Deutschlandstipendiums (2022) und wurde 2023 in das Förderprogramm „Yehudi Menuhin Live Music Now München e.V.“ aufgenommen. Zu seinen weiteren Auszeichnungen zählen der Sonderpreis beim Kulturkreis „Gasteig Musikpreis München“ (2022) sowie jeweils der 1. Preis beim „Qilu Musik Wettbewerb“ (2018, Jinan) und beim „II. Saxophon Wettbewerb Hunan“ (2018, Changsha). 2026 erhielt er als Teil des Duo Laterne mit Xintian Zhu (Klavier) beim internationalen Wettbewerb „Verfemte Musik“ in Rostock den 1. Preis.
Zihao Wang ist ein Saxophonist mit großer Leidenschaft für Kammermusik und klangliche Feinheiten. In seiner künstlerischen Arbeit interessiert er sich besonders für neue Repertoires und ungewöhnliche Besetzungen.
Roberto Zadra
begann sein Gitarrenstudium am Konservatorium Claudio Monteverdi in Bozen bei Maestro Leopoldo Saracino und Laura Mondiello, wo er mit Auszeichnung abschloss. Er setzte seine Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Künste München bei Prof. Franz Halász fort und erwarb einen Masterabschluss in Gitarre. Außerdem absolvierte er einen zweiten Masterabschluss in Komposition – ebenfalls mit Auszeichnung – am Konservatorium Bozen. Derzeit vertieft er sein Wissen in Musiktheorie am Mozarteum Salzburg unter Prof. Dr. Christian Ofenbauer und Prof. Dr. Juliane Brandes.
2018 wurde Roberto Zadra als Solist für das Eröffnungskonzert des Konservatoriums in Bozen ausgewählt, wo er Joaquín Rodrigos Concierto de Aranjuez für Gitarre und Orchester aufführte. Er vertrat die Institution außerdem beim „Premio delle Arti“, einer Auszeichnung, die vom italienischen Bildungs- und Forschungsministerium verliehen wird. Er ist Gewinner zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter der erste Preis beim „Concorso Internazionale di Musica Luigi Cerritelli“ 2021, dem „Internationalen Moskauer Musikwettbewerb“ 2021 und dem Wettbewerb „Gaetano Marziali“ 2022. Er perfektionierte seine Kunst mit weltbekannten Gitarristen wie Stefano Grondona, Paolo Pegoraro, Łukasz Kuropaczewski, Paul Galbraith, Marco Socias, José Antonio Escobar und Oscar Ghiglia an der Accademia Musicale Chigiana.
Zadra tritt derzeit mit dem Saxophonisten Zihao Wang als Duo Dämmerung auf und gibt Konzerte in ganz Europa.
Als Komponist wurde Roberto Zadra mit dem nationalen Wettbewerb „Neue Klänge der Gitarrenmusik“ in Cremona ausgezeichnet. Seine „12 Concert Études“ für Gitarre wurden 2020 vom Pizzicato Verlag Helvetia veröffentlicht und beim Festival für zeitgenössische Musik Bozen uraufgeführt. Seine Werke wurden in der Musikzeitschrift Il Fronimo gut aufgenommen, und er erhielt zahlreiche Aufträge für Solo- und Kammermusik sowohl in Italien als auch im Ausland, darunter Aufträge vom Münchner Orgelfestival und dem Festival für zeitgenössische Musik Bozen.
Seit 2023 hat er zahlreiche Transkriptionen und Originalwerke für Gitarre veröffentlicht. Als Musiktheoretiker widmet Roberto Zadra seine Forschung dem Gitarrenrepertoire und der Literatur. Er wurde von der University of Surrey eingeladen, 2025 einen Vortrag auf der IGRC-Konferenz während des internationalen Gitarrenfestivals Homenaje zu halten, mit dem abstrakten Titel „Come or i die forever, Gesture, Agency and Topic Theory in Brittens ‚Nocturnal after John Dowland‘“.
Derzeit ist Roberto Zadra. als Gitarrenlehrer am Musikum Salzburg und als Musiktheorielehrer am Mozarteum Salzburg tätig.
Oliver Jungbauer
ist ein aufstrebender österreichischer Klassik- und Crossover-Gitarrist. Die Vielseitigkeit der Gitarre zu repräsentieren, liegt ihm sehr am Herzen; auch deshalb spannt sein Repertoire einen großen Bogen von Stücken aus der Renaissance bis hin zu eigenen Arrangements bekannter Pop-Songs und Jazz-Standards.
Oliver Jungbauer ist mehrmaliger Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, sowohl im Solo als auch in der Kammermusik, u.a. ist er Sieger des 16. Kiwanis Kunstpreises; er erhielt einen 2. Preis bei der „Mozarteum International Guitar Competition 2025“, sowie dritte Preise beim „Internationalen Hannabach Gitarrenwettbewerb Augsburg 2025“ und beim „Kalamata Guitar Festival 2025“.
Konzerte führten ihn sowohl in renommierte klassische Konzerthäuser (Brucknerhaus Linz, Salzburger Landestheater) und außerhalb Österreichs nach Deutschland und Polen.
Im Mai 2024 beschloss er sein Bachelorstudium bei Prof. Michael Langer an der Bruckneruniversität Linz und am Mozarteum Salzburg bei Prof. Hans Brüderl mit Auszeichnung. Aktuell absolviert er sein Masterstudium bei Campbell Diamond an der Bruckneruniversität Linz.
Oliver Jungbauer ist als Lehrer an der Musikschule der Stadt Linz und auch als Dozent für Masterclasses und Seminare wie beispielsweise beim Austrian Guitar Retreat (gemeinsam mit Adam Rafferty), Sommerstudio Hallein und für die Landesmusikschule Mondsee tätig.
Sein Interesse sowohl für die klassischen als auch die erweiterten Spieltechniken gibt er leidenschaftlich in seinem Unterricht weiter und fördert dadurch die individuellen Interessen der Lernenden.
Über das Arrangement von Michael Jacksons „Human nature“: „Das von Jungbauer selbst erstellte Arrangement […] arbeitet die Wehmut des Songs und die immer wieder an die Oberfläche treibende Lieblichkeit der Melodie wunderbar heraus und bleibt damit immer in der Schwebe zwischen kontemporär und zeitlos.“ Hersbrucker Zeitung, August 2025
Duo Giusto-Alvarado
Barbara Giusto und Danilo Alvarado verbindet eine intensive künstlerische Zusammenarbeit als Gitarrenduo. Ihr gemeinsames Schaffen zeichnet sich durch eine stilistische Vielfalt aus, die von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik reicht.
Neben ihrer Konzerttätigkeit engagieren sie sich besonders in der Musikvermittlung und Nachwuchsförderung. Seit 2024 leiten sie gemeinsam den Verein ADEMA Guitar sowie das Pinzgauer Gitarrenfestival. In diesem Rahmen organisieren sie Konzerte, Meisterkurse und kulturelle Projekte, die den internationalen Austausch sowie die Förderung junger Gitarristinnen und Gitarristen in den Mittelpunkt stellen.
Barbara Giusto
wurde in Genua, Italien, geboren und begann im Alter von sieben Jahren mit dem Gitarrenspiel. Nach ihrem Diplom am Conservatorio Niccolò Paganini in Genua setzte sie ihre Studien am Mozarteum Salzburg bei Matthias Seidel und Marco Tamayo fort, wo sie 2013 ihr Masterstudium mit Auszeichnung abschloss. 2015 ergänzte sie ihre Ausbildung durch ein Studium der Instrumental- und Gesangspädagogik.
Als Solistin und Kammermusikerin konzertierte sie international und ist seit 2012 als Gitarrenlehrerin am Musikum Salzburg tätig.
Danilo Alvarado
erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei Héctor Alvarado und studierte anschließend Gitarre sowie Harmonielehre und Jazz. Er absolvierte sein Studium an der Universidade Federal do Rio de Janeiro und wurde mehrfach bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. 2021 schloss er sein Masterstudium in Performance am Mozarteum Salzburg bei Marco Tamayo ab und studierte parallel dazu Musikpädagogik an der Züricher Hochschule der Künste sowie Alte Musik bei Eduardo Egüez.
Seine künstlerische Tätigkeit umfasst internationale Konzertaufritte, Lehrtätigkeit sowie die Mitwirkung in verschiedenen Ensembles.
Ensemble LomesToral
Hannah und Kevin Lomes haben sich 2017 auf dem Goldegger Chorseminar kennengelernt und sind seit 2022 verheiratet. Musikalisch verbindet die beiden nicht nur das Singen in bzw. die Leitung von Chören, sondern sie spielen auch beide mehrere Instrumente. Nachdem Kevin aus den USA nach Österreich gezogen ist, lernte er über Hannahs Mutter, Almuth Zimmerer-Klinger, Viktor kennen und so entstand hier eine musikalische Verbindung. In dieser neuen Formation möchte das Ensemble mit Vihuela mexicana, Klavier, Violine, Gitarre und Gesang das Publikum in die Welt der lateinamerikanischen Musik entführen.
Hannah Lomes
wuchs durch ihre Eltern mit Musik, vor allem österreichischer Volksmusik, klassischer Musik und Chormusik, auf und hat Musikerziehung am Mozarteum Salzburg und Englisch (Lehramt) an der Universität Salzburg studiert. Sie ist unter anderem als Musik- und Englischlehrerin und als Chorleiterin tätig. Sie spielt u.a. Violine und Klavier und konzertierte bereits in unterschiedlichsten Formationen, von Ensemble bis Orchester.
Kevin Lomes
wurde in den USA geboren, studierte Musikerziehung an der San Diego State University. In seiner High School-Zeit und Studienzeit an der SDSU war er Mitglied der jeweiligen Marching Band. Während des Studiums gründete er mit einigen Freunden Jarabe Mexicano, ein Ensemble, das Musik aus Lateinamerika mit US-amerikanischen Liedern kombiniert, sowohl Konzerte spielt als auch Workshops an Kindergärten, Schulen und Universitäten abhält. Dabei bringt Jarabe Mexicano einem breiten Publikum und den Workshop-Teilnehmenden in vielen Staaten der USA die latein- und US-amerikanische Musik näher. Kevin Lomes war fast zehn Jahre lang sowohl als Sänger als auch als Instrumentalist in diesem Ensemble tätig – er spielte dabei die Vihuela mexicana, eine mexikanische Rhythmusgitarre, die vor allem in den Mariachi-Musikformationen zum Einsatz kommt.
Victor Toral
wurde in Sevilla geboren, studierte klassische Gitarre an der Musikhochschule Salamanca, Spanien. Anschließend setzte er seine Studien in Dublin und Salzburg fort, wo er den Master of Arts im Fach klassische Gitarre an der Universität Mozarteum abschloss. Parallel dazu absolvierte er ein Diplomstudium in Philosophie sowie in Literaturtheorie an der Universidad Complutense in Madrid. Seine musikalischen Interessen führten ihn zur Entwicklung multidisziplinärer Projekte, in denen Musik mit anderen Kunstformen wie Tanz oder Literatur zusammenwirkt. Derzeit komponiert er und ist Mitglied verschiedener Ensembles, in denen er klassische und elektrische Gitarre spielt. Er trat sowohl als Solist als auch als Mitglied unterschiedlichen Musikgruppen in Österreich, Deutschland, den Vereinigten Staaten, Mexiko, Litauen, Norwegen, Finnland und Irland auf.
Eine seiner größten Leidenschaften ist die Lehrtätigkeit – Victor Toral ist Gitarrenlehrer am Musikum Salzburg.
MACUBAJA
MACUBAJA – das klingt nicht nur exotisch. Zwei Gitarristen aus zwei Kontinenten treffen im Einklang aufeinander. Sie präsentieren die gesamte Palette der lateinamerikanischen Musik, in träumerischen Balladen und Liedern aus Sand und Salz – voller Liebe und Leidenschaft, Melancholie und Sehnsucht, Geborgenheit und Freude.
Die kubanische Gitarristin Marieta Veliz Delgado harmoniert mit ihrer bezaubernden Stimme – mal sanft, mal kräftig – perfekt mit dem virtuosen, bluesigen Gitarrenspiel des oberösterreichischen Gitarristen Heli Punzenberger.
Gemeinsam nehmen sie das Publikum mit auf eine bewegende musikalische Fernreise.
Marieta Veliz Delgado
wurde in Havanna, Kuba, geboren und machte ihren Abschluss 1987 in Pädagogik und im Konzertfach mit Hauptfach Gitarre am Conservatorio Amadeo Roldán in Havanna. 1988 - 1991 setzte sie ihre Ausbildung an der Hochschule „Instituto superior de Arte“ in Havanna, bei Prof. Jesus Ortega und Maria Luisa Anido fort.
1991 erhielt sie ein Stipendium des Mozarteum Salzburg, wo sie Konzertfach Gitarre bei Prof. Eliot Fisk und Joaquín Clerch abschloss.
Marieta Veliz Delgado besuchte Masterclasses bei Eli Kassner, Alvaro Pierri, Leo Brouwer, David Russell, u.a. 2002 absolvierte sie eine einjährige Flamenco-Ausbildung bei Prof Granados, am Liceo de Barcelona.
Seit 1993 unterrichtet sie Gitarre am Musikum Salzburg.
Als Mitglied verschiedener Formationen mit unterschiedlichen Schwerpunkten – von Klassik bis Folklore – konzertiert sie regelmäßig international in verschiedenen Ländern.
Heli Punzenberger
wurde 1945 in Linz geboren; er gilt als Urgestein der österreichischen Musikszene, ein weitgereister Künstler, der weltweit auf den Bühnen stand. Er spielte in den 70er Jahren in Blues- und Jazzbands in Kanada und den USA. Er war Gründer der legendären Band Pentameter in Salzburg und Mitglied der Kabarettgruppen Fratt & Schacherreiter und Motzart mit Christian Wallner. Er spielte mit den brasilianischen Gitarristinnen Crika Amorin und Celia Mara und war Leader von PunzisSeven mit Herb Berger, Alex Meik, Christian Wegscheider u.a.
Als Gitarrist bei Hubert von Goisern war er an den Aufnahmen von 4 CDs beteiligt.
Heli Punzenbergers Konzertauftritte umfassen zudem diverse Duo- und Soloprogramme in den Bereichen Blues, Jazz, Latin, etc. In den letzten Jahren entstanden Projekte mit Künstlern aus Griechenland. Seit über 20 Jahren ist er Mitglied des Trios MACUBAJA mit Marieta und Javier Veliz Delgado.