Duo Elbaz-Coneh

Zwischen Realität und Fantasie
Sonntag, 15. November 2026 | 18:00 Uhr
Keltenmuseum Hallein

Shmuel Elbaz – Mandoline
Shiri Coneh – Gitarre

In Kooperation mit dem Keltenmuseum Hallein

Shmuel Elbaz und Shiri Coneh schaffen es mit großer Leichtigkeit und viel Leidenschaft unterschiedlichste Musikkulturen miteinander zu verschmelzen. Ihre unnachahmlichen Interpretationen der Musik Spaniens finden einen eindrucksvoll-spannenden Kontrapunkt - sowohl in eigenen Bearbeitungen als auch in zeitgenössischen Werken israelischer Komponisten und Komponistinnen.

Mit beeindruckender Virtuosität, feuriger Passion und berührender Poesie nimmt das Duo sein Publikum mit auf eine bewegende Seelenreise zwischen Realität und Fantasie.

Einzelticket:

Regulär 20 € / Ermäßigt 12 €

Festivalpass:

Regulär 74 € / Ermäßigt €
Programm
Künstler:innen

Shmuel Elbaz

wurde in Israel geboren und ist dort einer der führenden und vielseitigsten Musiker. Er begann seine musikalische Ausbildung am Musikkonservatorium in Beer Sheva in der Mandolinenklasse des legendären Simcha Nathanson und schloss seine Studien an der Jerusalem Academy of Music and Dance und der Sweelinck Academy of Music in Amsterdam, in den Fächern Darstellende Kunst und Dirigieren ab.

Er tritt weltweit als Virtuose und Dirigent mit vielen großen Orchestern auf, darunter mit dem Israel Philharmonic Orchestra und dem Philadelphia Orchestra. 2016 ist Shmuel Elbaz zum stellvertretenden Musikdirektor des Israel NK Orchestra ernannt worden. Er war der erste Israeli, der die Mandoline als klassisches Soloinstrument auf die Bühne brachte. Seine Weltersteinspielung der Sonaten und Partiten von Joh. Seb. Bach und der Violinsonaten von W.A. Mozart auf der Mandoline hat großes Interesse geweckt und wurde von zahlreichen Radiosendern ausgestrahlt. Shmuel Elbaz ist Preisträger des renommierten „Internationalen Wettbewerbs für Zupfinstrumente“ in La Rioja, Spanien.

Sein Interesse an Begegnungen zwischen westlichen und östlichen Musikkulturen hat im Laufe der Jahre zu zahlreichen Kooperationen geführt. Mehr als ein Jahrzehnt lang war Shmuel Elbaz der musikalische Leiter des Israelischen Andalusischen Orchesters. Während der Zeit unter seiner musikalischen Leitung wurde das Orchester 2006 mit dem renommierten „Israel Prize“ für seinen Beitrag zur Gesellschaft und Kultur des Landes ausgezeichnet. Als engagierter Pädagoge lehrte Shmuel Elbaz an den Universitäten Haifa und Ben Gurion. Darüber hinaus gründete er das Jeanne and Bennet Tanenbaum Music Conservatory in Netivot, dessen Direktor er auch war.

 

Shiri Coneh

Hineingeboren in eine musikalische Familie, studierte Shiri Coneh an der Jerusalem Academy of Music (bei Joseph Urshalmi), wo sie ihren Bachelor und im Anschluss ihren Master mit Auszeichnung an der Universität Mozarteum (bei Eliot Fisk, Ricardo Gallén und Marco Tamayo) in Salzburg abschloss.

Das Gitarre-Spiel der Israelin Shiri Coneh ist leidenschaftlich und inspiriert.

Sie ist bei renommierten internationalen Musikfestivals aufgetreten, darunter bei dem Belgrads Guitar-Art Festival, den Europäischen Wochen Passau, dem Berlin Guitar Festival, bei den Saitensprünge Bad Aibling, dem Zwolle Guitar Festival, dem Guitar Gems Festival, dem The Israeli Music Fest und bei den Passauer Saiten.

Shiri Coneh gewann den ersten Preis und den Preis der spanischen Botschaft beim „Ariane Urushalmi-Eldor Gitarrenwettbewerb“ in Israel. Zudem erhielt sie Stipendien der America-Israel Cultural Foundation. Sie gewann den ersten Preis beim „Internationalen Gitarrenwettbewerb Berlin“ und beim „Guitar Art Festival Belgrad“.

Als leidenschaftliche Verfechterin der Erweiterung des Repertoires ihres Instruments arbeitet Shiri Coneh häufig mit zeitgenössischen Komponisten zusammen und brachte neue Musik für Sologitarre von Komponisten wie D. Raij, D. Akiva, S. Cohn, Y. Halpern und O. Kochavi zur Uraufführung. Sie ist außerdem eine begeisterte Kammermusikerin und musiziert regelmäßig mit der Flötistin Daphna Itzhaky im Air&String Duo. Das Duo brachte neue Musik einiger der bekanntesten Komponistinnen Israels zur Uraufführung und veröffentlichte das Projekt in ihrem Album Tinged.

 

(Foto Header: privat)

Bilder und Videos